Rocknacht Fellingshausen

Donnerstag, den 23.01.2020

 

 

 

 

 

 

 

Gerold Rentrop, Heiko Mattern und Oliver Reeh (v.l.) spendeten zum 4. Mal an die Carsten-Bender-Leukämie-Stiftung. Herwig Bender und Melanie Beimel dankte für eine schöne, gemeinsame Zeit.

 

tWas bleibt ist Erinnerung an eine Zeit gegenseitiger Wertschätzung. Aus dem respektvollen Umgang wurde längst Freundschaft. Infolge der letzten ROCKnacht im November des vergangenen Jahres stand nun noch die Übergabe der Spende aus dieser Veranstaltung aus einem Event, das 12 Jahre lang zum festen Terminkalender in Fellingshausen gehörte. In den zurückliegenden 4 Jahren partizipierte davon auch die Carsten-Bender-Leukämiestiftung vom Überschuss der nicht kommerziellen Veranstaltung und den Spendenaufrufen. Mit Oliver Reeh, Heiko Mattern und Gerold Rentrop trafen sich nun zum letzten Mal die Protagonisten mit dem Stiftungsgründer und Vorstand, Herwig Bender sowie Melanie Beimel vom Kuratorium (Tamara Schmidt war verhindert), im Landgasthof „Zum Dünsberg“. Die Spendenübergabe in Höhe von 2.000 € war kein Akt, der sich auf bloßes Händeschütteln und Danke sagen reduzierte. Vielmehr wurde es ein langer Abend in fröhlicher Runde, bei der erkennbar einmal mehr diese Freundschaft zwischen Gebenden und Nehmenden spürbar war, wenngleich auch diesmal mit Wehmut behaftet. Gerold Rentrop, der bei der Rocknacht eher der kreative Kopf im Promoten und moderieren war, während seine beiden Teamkollegen das Handwerk als DJs zelebrierten, hatte für Herwig Bender und Melanie Beimel eine Spendenmappe gefertigt und überreichte den beiden zudem eine

besondere Uhr in Vinyl. Das Uhrwerk hatte er in eine LP von Rudolf Schock hineingebastelt – ein vertretbares Opfer für Rockfans, wie er scherzhaft meinte, was aber keine Missachtung des bekannten Tenors sein soll. Beschenkt wurde auch Gerold Rentrop selber und zwar von seinen beiden Mitstreitern, die er bereits bei der letzten Rocknacht mit einem Präsent überrascht hatte. „Wir vom Rocknacht-Team haben die gemeinsame Zeit mit Euch stets genossen, auch in der Gewissheit, dass trotzt Spaß und Enthusiasmus, Ursache und Zweck der Stiftung vor dem Hintergrund und der Erkenntnis, dass Unbeschwertheit und Gesundheit keine Selbstverständlichkeit sind, nie aus den Augen verloren wurden“, sagte er. Herwig Bender unterstrich, dass man auf Spendengelder stets angewiesen sei, aber wenn damit einhergehend, sich eine solche Gemeinschaft entwickle, sei dies etwas Besonderes und unbezahlbar.        

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Carsten Bender-Leukämie-Stiftung