Für Peter Dudenhöfer gab es nicht viel zu überlegen

 

Samstag, 9. April 2016

 

Peter Dudenhöfers Geburtstag brachte der Carsten-Bender- Leukämiestiftung 600 € ein,

die er an Kuratoriumsmitglied, Melanie Beimel überreichte. (Foto: Mattern)

 

Wettenberg-Krofdorf-Gleiberg

(vm).Für Peter Dudenhöfer gab es nicht viel zu überlegen. Die Gäste zu seinem 50. Geburtstag hatte er gebeten, anstelle von Geschenken zu spenden und auch gleich den Spendenzweck beworben: Das Aufkommen soll der Carsten-Bender-Leukämiestiftung zugutekommen. Carsten, der vor acht Jahren an den Folgen seiner Leukämieerkrankung starb und das Geburtstagskind waren gute Freunde und auch die Eltern von beiden sind schon seit Jahrzehnten befreundet. Freundschaft verbindet – auch über den Tod hinaus bleiben die Erinnerung an „alte“ Zeiten. Peter Dudenhöfer ist stolz, dass der Spendenaufruf anlässlich

seines Wiegenfestes auf offene Ohren bei seinen 50 Gästen stieß: 600 € kamen zusammen. Das Geld überreichte er an Melanie Beimel, Schwester des verstorbenen Carsten Bender und mit den Dudenhöfers auch schon lange befreundet. Sie ist zudem Kuratoriumsmitglied, dankte Peter Dudenhöfer und hofft, dass das Beispiel weiter Schule machen möge. Die Gelder fließen, gemäß dem Stiftungszweck, in die Leukämie-Forschungsarbeit. Melanie Beimel war gerne bereit auf das Interesse nach der Stiftung und der Forschungsarbeit einzugehen. Ihr Vater, Herwig Bender ist Gründungsstifter und steht in ständigem Kontakt mit Fachärzten, insbesondere wenn es um die Beurteilung von Fragen geht, welche neuen Projekte und Maßnahmen wieder mit Stiftungsmitteln finanziert werden können. Wichtig sei es, dass deutschlandweit die Fördergelder eingesetzt würden Die Stiftung existiert seit nunmehr rund sieben Jahren und über 160.000 € Fördergelder flossen in dieser Zeit bereits. Der Heilungserfolg liegt inzwischen bei bis zu 80 Prozent, bei Kindern sogar über 90 Prozent, was zeigt, wie bedeutsam Forschungsarbeit ist.

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© Carsten Bender-Leukämie-Stiftung